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Warum Gefühle für deinen Erfolg wichtig sind

von Jochen Ulbing

Der preussische General und Heeresreformer Carl von Clausewitz (1780 bis 1831) sagte einmal: „Den stärksten Anlaß zum Handeln bekommt der Mensch immer durch Gefühle.“

Du weißt schon Bescheid über emotionale Entscheidungen, die Kraft der Liebe und ähnliches mehr. Weißt du aber auch Bescheid über deine eigenen Gefühle? Wozu, wirst du vielleicht denken, im Geschäftsleben sind Gefühle nicht gefragt. Auch ich habe bis vor einigen Jahren so gedacht. Die Erfahrung hat mich aber gelehrt, dass meine Gefühle sehr viel mit meinem Erfolg zu tun haben.

Wie Clausewitz sagt, kommt der stärkste Antrieb zum Handeln aus den Gefühlen. Ja, Emotion und Motivation sind die Kehrseiten ein und derselben Medaille. Das heißt, dass deine Gefühle entscheidend dafür sind, ob du handelst, wie du handelst und wann du handelst.

Stell dir einfach einmal vor, du hättest vor einer bestimmten Handlung Angst. Wirst du sie trotzdem ausführen? Wirst du sie so lange wie möglich aufschieben? Wirst du gehemmt handeln?
Und jetzt die umgekehrte Sitiuation: Stell dir vor, du freust dich auf eine bestimmte Handlung. Wirst du sie ausführen? Wie schnell wirst du sie ausführen? Wirst du mit Energie und Begeisterung handeln?Gefühlsuhr
Du solltest also immer wieder einmal auf deine „Gefühlsuhr“ schauen. Auf ihr kannst du deine Gefühle finden und analysieren. Wenn du auf die Gefühlsuhr schaust, merkst du zu Beispiel, dass Gelassenheit, Freude, Akzeptanz und Vertrauen zur Liebe führen; ist sie sehr stark, findest du im Kern Extase und Anbetung. Schön, oder?

Dieselben Gefühle gibt es natürlich auch im beruflichen und geschäftlichen Leben. Hier bewirken sie ganz das Gleiche: wenn du deine Arbeit mit Freude und Gelassenheit tust, Vertrauen in deine Fähigkeiten und deine Partner hast und die Umstände deiner Arbeit akzeptierst, führt das zu Optimismus und Liebe – beides gute Voraussetzungen für deinen Erfolg.

Angst hingegen wirkt lähmend; sie kann von leichter Besorgnis bis zur Panik variieren – und in Panik, das hast du schon erlebt, bist du handlungsunfähig. Das heißt, du kannst für dich und dein Unternehmen in dieser Situation nichts tun. Schlechte Voraussetzungen für deinen Erfolg.

Wirf deshalb immer wieder einmal einen Blick auf deine Gefühlsuhr: Wie fühle ich mich jetzt? Was bedeutet das? Wie werde ich auf Grund dieser Gefühle handeln? Wenn dir die Gefühlsuhr sagt, dass die Voraussetzungen schlecht sind, dann warte mit dem Handeln, bis du dich besser fühlst. Sagt sie aber, dass die Voraussetzungen gut sind, dann nichts wie los – Zeit zum Handeln!

Zeit für Gefühle ist also immer. Mach dich Schritt für Schritt mit der Gefühlsuhr vertraut und setze sie immer öfter für deinen Erfolg ein – sowohl im Geschäfts- als auch im Privatleben.

Warum deine Vision dich vorwärts bringt

von Jochen Ulbing

Der berühmte Wiener Neurologe Viktor Frankl (1905 – 1997) hat einmal gesagt: „Nur wenn jemand eine Vision von der Zukunft hat, hält er durch – auch in der Not.“

Wenn ich im Fernsehen die Nachrichten sehe, bin ich immer wieder fasziniert davon, dass Menschen nach Kriegen und Naturkatastrophen die Kraft finden neu anzufangen. Ich weiß, dass diese Kraft aus ihrer verzweifelten Sehnsucht resultiert, das Verlorene wieder aufzubauen, selbst unter den schlimmsten Umständen und trotz der Trauer um verlorene Angehörige. Diese Sehnsucht lässt sie alle Schwierigkeiten überwinden. Sie wissen, dass es nicht leicht ist, oft sogar scheinbar unmöglich, dennoch geben sie nicht auf.  Das ist die Kraft der Vision.

Jeder von uns hat seine eigene Vision, aus der er Kraft schöpft, auch wenn es uns oft gar nicht bewusst ist. Aber hätten wir sie nicht, dann würden wir nicht tun was wir tun, und das gilt für das private Leben genauso wie für den Beruf und das Geschäftsleben. Wir alle haben eine Vorstellung von der Zukunft, die oft noch in weiter Ferne liegt, auf die wir aber Tag für Tag hin arbeiten.

Bild: Peter Kirschner/pixelio.de

Bild: Peter Kirschner/pixelio.de

In deiner beruflichen Tätigkeit ist deine Vision die treibende Kraft für alle Anstrengungen und alle Entbehrungen, die du dafür auf dich nimmst. Deshalb ist sie etwas Kostbares. Wenn dir deine Vision vielleicht gar nicht bewusst ist, dann mach sie dir bewusst: Was möchtest du in fünf, zehn oder fünfzehn Jahren erreichen? Wie willst du dich dann fühlen? In welchem Umfeld willst du dich dann bewegen? Was sollen andere Menschen über dich denken und sagen? Wie sieht dann dein Geschäft aus, wie viele Menschen werden mit dir arbeiten, wo wird sich dein Unternehmen befinden? Was willst du für andere Menschen bewirken?

Male dir dieses Bild in den schönsten Farben aus, versuche zu sehen, zu hören, zu fühlen, wie es auf dich wirkt. Du kannst dieses Bild malen oder aufschreiben oder auch beides, damit du es fest im Gedächtnis behältst und diese Kraft wirken lassen kannst, die dir die Fähigkeit gibt, zu wachsen und dich zu entwickeln – auch das gilt natürlich genauso fürs Privatleben.

Deine Vision sollte einige Zeit in der Zukunft liegen und nicht ohne Anstrengungen erreichbar sein. Dein Herz soll daran hängen. Dann gibt sie dir Halt und Sicherheit, um durchzuhalten.  Dann ist sie ist dein Fixstern, der dich begleitet.

Auf dem Weg dorthin wirst du dir Ziele setzen, die dir helfen, dich deiner Vision anzunähern. Aber Ziele ersetzen die Vision nicht. Auch sie geben dir Kraft, sind aber eher kurzfristig angelegt und lassen sich eher in Aktivitäten und Zahlen ausdrücken als in Gefühlen, Farben und Gerüchen.

Im BeziehungsFlow ist die Vision die Basis für die Entwicklung deiner Strategie. Sie bestimmt, in welche Richtung du gehst. Sie weist dir den Weg in die Zukunft – und gibt dir eine Laterne mit für die dunklen Stunden, die unterwegs vielleicht warten.

Warum loslassen Deine Arbeit als Unternehmer erleichtert.

von Jochen Ulbing

Heute möchte ich einmal mit einem verwegenen Gedanken beginnen. Vielleicht liest Du trotzdem weiter, denn am Ender könntest Du erkennen was dieser Gedanke mit Unternehmertum zu tun hat. Vor einigen Tagen hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit meiner 12-jährigen Tochter über das Thema Leben und Tod, das ich kurz zitieren möchte, weil es mir einige Erkenntnisse gebracht hat, die vielleicht auch Dein Leben als Unternehmer bereichern können.

natalie

Natalie: Glaubst Du wir leben wenn wir Tod sind auf den Sternen oder als Sterne?

Jochen: Ich weiß es nicht, ich denke es wird anders sein als wir uns jetzt vorstellen können. Was meinst Du?

Natalie: Hm, ich bin unsicher – aber ich möchte glauben, dass es etwas gibt. Ich weiß es aber nicht.

Jochen: Genau das ist die Aufgabe. Wir müssen es glauben, weil wir nicht sicher sein können.

Natalie: Was wäre wenn danach nichts ist?

Jochen: Das würde bedeuten dass wir jederzeit bereit sein sollten zu gehen, weil wir nicht wissen WANN.

Natalie: Was heißt “bereit sein zu gehen”?

Für mich bedeutet bereit sein zu gehen ein loslassen von der Vorstellung, dass es Morgen etwas gibt das wichtiger oder bedeutungsvoller ist als das HEUTE. Bereit sein zu gehen, heisst für mich bereit sein loszulassen und alles was von Bedeutung ist abgeschlossen zu haben, jederzeit. Nicht dass mir das immer gelänge oder in der Vergangenheit gelungen wäre – und doch ist es ein erstrebenswerter Gedanke, dass alle Menschen die Du liebst wissen, dass sie in Deinem Herzen sind, dass Konflikte ausgeräumt wurden, dass alles getan wurde, was es Wert ist getan zu werden.

Sicher fragst Du Dich bereits: “Und was hat das mit erfolgreicher Unternehmensführung zu tun?”. Eine Erkenntnis aus dem Gespräch, die ich gerne mit Dir teilen möchte ist folgende: Wenn es denkbar ist vom Leben auf eine Weise loszulassen, dass es nicht mehr von Bedeutung ist wie LANGE Du lebst – wie leicht könnten wir als Unternehmer dann loslassen von unseren Ängsten – zum Beispiel für unsere Ideen verlacht zu werden – oder dass unser Marketing zu provokant ist – oder unsere MitarbeiterInnen nicht loyal genug. Vielleicht ist dann der Gedanke, dass uns eine MitarbeiterIn verlassen wird, wenn wir sie gut ausbilden so weit in der Zukunft, dass er nicht mehr zählt?

Ich habe mich gefragt wie ICH das machen würde loszulassen. Ich würde mich folgendes fragen:

  • Was bedaure ich nicht gemacht zu haben?
  • Was möchte ich unbedingt tun?
  • Für wen tue ich die Dinge die ich tue?
  • Ist der Weg auf dem ich gehe der für mich richtige?
  • Was kann ich heute besser machen als bisher?
  • Welchen Beitrag kann ich heute leisten um HEUTE glücklicher und zufriedener zu sein?
  • Wie kann ich heute dafür sorgen, dass es anderen Menschen besser geht?

Und vielleicht heisst es auch jeden Tag Danke sagen für alles was bisher war, für jeden Erfolg, für jeden Mißerfolg aus dem ich lernen konnte, jedes Lächeln, jede Träne – denn durch all diese Punkte in Zeit, durch die ich gegangen bin, bin ich heute der der ICH bin.

Viel Spaß mit Deinen Antworten.

Entwickle Dein volles Potential und habe Spaß dabei.

Henry Ford meinte einmal: “Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind.” Er wusste offensichtlich was gefragt war und hatte die notwendigen Fähigkeiten. Doch was ist mit Dir? Weißt Du wirklich was gefragt ist, gerade jetzt – und kannst Du es auch? Es erstaunt mich immer wieder wie sehr Menschen daran arbeiten ihren Erfolg zu vermeiden und lieber im Hamsterrad des viel und hart Arbeitens bleiben anstatt den Kopf herauszustrecken.

Eine neue Hilfestellung gerade für Kleinste und Kleine Unternehmen bietet die Wirtschaftskammer Wien, wo Heribert Ulbing am 23.9.2009 einen Vortrag zum Thema “Potentialentwicklung” gehalten hat. Gemeinsam statt einsam ist die Devise – das macht nicht nur mehr Spaß als alleine im stillen Kämmerlein vor Dich hin zu grübeln, sondern hat den Vorteil neben dem Coaching durch Beraterprofis auch noch jede Menge Rückmeldung von anderen Unternehmern – und damit noch mehr Sichtweisen und Möglichkeiten zu bekommen.

Termine und Infos sind in meinen Links nur einen Mausklick entfernt. Der logsiche nächste Schritt – oder eine spannende Möglichkeit – ganz wie Du willst. Der beste Zeitpunkt um zu handeln ist jetzt. jetzt. immer noch. ;)

Warum das Optimum das Maximum schlägt.

Einer meiner Lehrer in der HTL hat einmal gesagt: “Jochen, Du bist der beste Betriebswirt den ich kenne – maximaler Erfolg mit minimalem Einsatz.”, eine nette Variante der Elternsprechtag-Aussage: “Hochintelligent – aber leider stinkfaul.” Ein Prinzip des BeziehungsFlow ist das Prinzip des Optimums. Das bedeutet, dass es darum geht seine Ressourcen zu optimieren und nicht zu maximieren. Einfach könnte man auch sagen: 80 Prozent sind genug!


Das Streben nach Perfektion führt zu all den Phänomenen, die Du als Unternehmer vielleicht kennst:

  • Überlastung
  • Stress
  • Unzufriedenheit
  • Unmöglichkeit der Delegation an MitarbeiterInnen
  • Kostenexplosionen
  • verpasste Termine
  • verhindert “ins Handeln kommen”

Das Streben nach dem Maximum ist Streben nach Perfektion – doch dem Perfekten fehlt zur Vollkommenheit die Unvollkommenheit und daher ist es auch nicht so wirkungsvoll. Wissenschaftlich erforscht wurde das “Gesetz vom abnehmenden Ertragszuwachs” übrigens von Eilhard Alfred Mitcherlich breits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Warum ohne Liebe alles Nichts ist.

In unserem Buch “BeziehungsFlow” ist es eigentlich das sechste Prinzip – doch ich habe heute einen sehr bewegenden Text bekommen, zu dem dieses Prinzip extrem gut passt. Weil wir vielleicht alle nur diesen Moment unseres Lebens haben und weil es uns Intensität und Authentizität verleiht sollten wir tun was wir lieben und lieben was wir tun.

Daher sollten wir als gute Unternehmer folgendes tun:

  • unsere Strategie lieben
  • unsere MitarbeiterInnen lieben
  • unsere KundInnen lieben
  • unsere Produkte und Dienstleistungen lieben
  • unseren Mitbewerb lieben

Tun wir das, so werden wir nicht nur ein besseres Leben führen, sondern auch bessere Geschäfte machen.

Und nun der versprochene Text:

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich Dich einschlafen sehe, würde ich Dich besser zudecken.
Und zu Gott beten, er möge Deine Seele schützen.
Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich Dich zur Türe rausgehen sehe,
würde ich Dich umarmen und küssen
und Dich für einen weiteren Kuss zurückrufen.


Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich Deine Stimme höre
ich würde jede Geste und jedes Wort auf Video aufzeichnen, damit
ich sie Tag für Tag wieder sehen könnte.
Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich einen Moment innehalten kann,
um zu sagen “Ich liebe Dich”
anstatt davon auszugehen, dass Du weißt,
dass ich Dich liebe.


Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich da sein kann, um den Tag mit Dir zu teilen,
weil ich sicher bin, dass es noch manchen Tag geben wird.
sodass ich diesen einen verstreichen lassen kann.
Es gibt sicherlich immer ein “morgen”
um ein “Versehen/Irrtum” zu begehen.
und wir erhalten immer eine 2. Chance
um einfach alles in Ordnung zu bringen.
Es wird immer einen anderen Tag geben,
um zu sagen “ich liebe Dich”.
und es gibt sicher eine weitere Chance
um zu sagen: “Kann ich etwas für Dich tun?”


Aber nur für den Fall, dass ich falsch liegen sollte
Und es bleibt nur der heutige Tag
möchte ich Dir sagen, wie sehr ich Dich liebe.
und ich hoffe, dass wir nie vergessen:
Das “Morgen” ist niemandem versprochen
weder jung noch alt
und heute könnte die letzte Chance sein
die Du hast, um Deine Lieben fest zu halten.
Also, wenn Du auf Morgen wartest
Wieso tust Du’s nicht heute?

Halte Deine Lieben heute ganz fest
und flüstere ihnen ins Ohr
sag’ ihnen, wie sehr Du sie liebst.
und dass Du Sie immer lieben wirst.
Nimm Dir die Zeit zu sagen: “Es tut mir leid”
“Bitte verzeih’ mir”, “Danke”, oder “Ist in Ordnung”
und wenn es kein “Morgen” gibt.
musst Du den heutigen Tag nicht bereuen.

Warum ein Engpass reicht um Erfolg zu verhindern.

Der berühmte deutsche Chemiker Justus v. Liebig hat folgendes erkannt: “Der Faktor eines Systems, der sich im Minimum befindet, begrenzt das ganze System.” Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, dass Du in Deiner Unternehmensentwicklung alle “Systemkomponenten” gleichzeitig weiterentwickeln musst, wenn Du Effizienz gewinnen willst. Es ist also nicht die Frage ob Du Dein Marketing oder beispielsweise Deine Organisationsstrukur verbessern sollst – sondern nur wie weit und in welchen Schritten Du beides entwickelst. Es git das “sowohl – als auch”

Eine Möglichkeit die begrenzenden Fakoren zu finden ist eine ganzheitliche Engpassanalyse. Damit findest Du nicht nur die aktuellen Engpässe heraus und kannst gleich Gegenmaßnahmen entwickeln. Eine ganzheitliche Engpassanalyse findet auch das Problem hinter dem Problem und hilft Dir damit eine generative Lösung herbeizuführen – wirkt also langanhaltend und nachhaltig. Du bist dann in der Lage Schritt für Schritt dein Unternehmens-Faß so auszubessern, dass das Wasser immer besser drinnen bleibt – und damit Dein Erfolg. Jedafalls eine spannende Möglichkeit um aus dem Hamsterrad – oder Laufband – auszusteigen. Viel Spaß!

Warum Einzigartigkeit die Voraussetzung Nr. 1 für den Markterfolg ist.

“Differentiate or Die.”, so knapp und klar formuliert der Positionierungsexperte Jack Trout ein simples Marktprinzip. Differenzierung bedeutet Unterscheidung – und ein Unterschied, der einen Unterschied macht, bedeutet zu Ende gedacht Einzigartigkeit.

Kunden brauchen einen guten Grund um im intensiven Wettbewerb gerade bei Dir zu kaufen. Dazu ist es notwendig, deine eigenen Unterscheidungsmerkmale zu kennen und dich zu fragen: was davon ist den Köpfen und Herzen meiner Kunden? In Zeiten von Überangebot wünschen Kunden sich Orientierung. Ist jedoch der Preis die einzige Richtschnur, gewinnt dieser immer mehr an Bedeutung und führt unweigerlich zum Preiskampf.

Daher: Hebe Dich von der Masse ab!
Statt sich dem Mitbewerb oder dem Marktumfeld anzupassen, stell Deine  Einzigartigkeit groß heraus. Es genügt aber nicht, sich von der Konkurrenz zu unterscheiden. Du musst deinen Kunden einen Grund bieten, der sowohl einen emotionalen Nutzen beinhaltet, als auch in der subjektiven Kundenwahrnehmung relevant ist. Meist resultiert dieser Grund aus der Beseitigung eines Engpasses. Es gilt dabei: je fokussierter der Marktauftritt umso besser.

Ein interessanter Beitrag der Amerikanerin Laura Ries zum Thema Positioning und Cash Cows…

Warum das wirklich Gute immer Einfach ist.

Leonardo Da Vinci, vielleicht einer der genialsten Köpfen, den diese Erde je hervorgebracht hat meinte: “Einfachheit ist die höchste Stufe der Vollendung.” Ich gebe ihm dabei Recht. Wichtig dabei ist die rechte Art der Unterscheidung – nicht der Weg zur Lösung ist einfach, sondern am Ende das Ergebnis.

Oft schätzen wir gute Dinge gering, weil sie einfach sind und übersehen dabei, dass es dabei ist wie beim guten Schreiben: “Jedes Wort zu viel ist ein Gedanke zu wenig.” Wir sind auch in unserem Leben selten für einfache Resultate gelobt werden und wir brauchen Mut uns dem zuzuwenden.

Gute Markenstrategien sind vor allem eines: EINFACH. Sie verlangen vom Kunden kein “Denken”. Sie sind klar und verständlich. Sie orientieren sich an der Gedankenwelt des Kunden und lenken diese durch einfache Hinweise auf einzigartige Vorteile. Gute PR-Texte sind ebenfalls einfach (für den Leser) und kurz(weilig). Sie sind aus der Perspektive der Leser geschrieben und handeln von Themen und Geschichten, die dem Leser wichtig sind.

Die meisten bekannten Songs verwenden kaum mehr als 3 bis 4 Akkorde, wie man an folgendem Beispiel gut hören/sehen kann:

Warum “selbständig” werden nicht immer DIE Lösung ist.

Ein altes lateinischer Spruch lautet: “Anderen kannst Du oft entfliehen, dir selbst nie.” Laut Untersuchungen der Wirtschaftskammer Österreich begründen sich mehr als 70% aller Neugründungen – vor allem im Bereich der Einzelunternehmen – mit dem Wunsch nach mehr “Unabhängigkeit” und “sein eigener Chef” zu sein.

Wenn Du heute mit Deinem Vorgesetzten nicht klar kommst – und deswegen den Weg in die “Selbständigkeit” gehst – wirst Du schnell feststellen, dass jeder einzelne Kunde jetzt Dein Chef ist. Du hast also einen Chef mit vielen getauscht. Bevor Du also diesen Schritt machst überlege Dir gut – ob Du “Selbständig” sein möchtest oder “Unternehmer”, denn hier kann sich ein wichtiger Teil Deiner Lebensqualität für die Zukunft entscheiden – selbständig sein kannst Du übrigens auch als Angestellter.

Wenn Du also deshalb ein Unternehmen gründest weil

  • Du ein Problem hast zu tun was andere gerne möchten
  • Du mit negativem Feedback nicht umgehen kannst
  • Du Dich leicht und schnell ungerecht behandelt fühlst
  • Du es meistens besser weißt als Dein Chef, KollegInnen und KundInnen
  • Du glaubst, dass Du dann mehr Geld bekommst
  • Dir endlich Deine KollegInnen nicht mehr auf den Hammer gehen

dann herzlich willkommen im “Runaway Club” – dem Club der ewig unglücklichen, erfolglosen und jammernden Einzelunternehmer. Wenn Du aber ein Unternehmen gründest weil:

  • Du eine tolle Idee hast wie Du anderen Menschen oder der Umwelt etwas Gutes tun kannst
  • Du immer schon mit anderen Menschen gerne arbeiten wolltest
  • Du Deinen Erfolg gerne mit anderen Teilen möchtest
  • Du Spaß daran hast jeden Tag eine neue Herausforderung zu bewältigen
  • Du gerne verrückte Dinge tust
  • Du fast bedauerst Deinen alten Job deshalb nicht mehr machen zu können
  • Du Erfolg unabhängig von Geld mißt

dann hast Du eine große Chance auf Erfolg und Freude in Deinem Unternehmer-Sein – wie folgendes Beispiel zeigt:

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