Warum Werte ein Wirtschaftsfaktor sind

von Jochen Ulbing

Der bekannte deutsch-amerikanische Philsoph und Sozialpsychologe Erich Fromm (1900 bis 1980) bemerkt zum Thema Ethik: „Was du nicht willst, das dir man tu, das füg auch keinem andern zu, lautet eines der grundlegenden Prinzipien der Ethik. Aber mit gleicher Berechtigung kann man sagen: Was du anderen antust, das tust du auch dir selber an.“

So gesehen ist ethisches Handeln kein Luxus, sondern Voraussetzung dafür, dass es mir gut geht, und das gilt sowohl im Privatleben als im Wirtschaftleben.

Ethik drückt sich in deinen Werten aus, und diese Werte bestimmen zu einem großen Teil deine gesamte Strategie, dein wirtschaftliches Handeln, deinen Erfolg. Viele Menschen glauben, dass Ethik für sie selbstverständlich ist, doch ohne darüber nachzudenken, was Ethik eigentlich bedeutet. Zyniker sagen: „Ethik ist das, was nach Abzug des Gewinns übrig bleibt“. Tatsächlich gilt das auch für so manchen Konzern und vor allem für dessen Manager, doch wie die momentane Krise beweist, ist diese Einstellung sehr schlecht für den Erfolg eines Unternehmens. Denn zuerst kommen die Werte und dann der Erfolg, davon bin ich felsenfest überzeugt.

Doch darfst du Ethik nicht mit Moral verwechseln. Moral ist die jeweils im Moment herrschende „Mode“, was man tut bzw. nicht tut. Ethik ist zeitlos, Werte kommen nicht aus der Mode. Ethik verlangt dir Respekt ab, Wahrhaftigkeit, Integrität, Verantwortungsbewusstsein und Achtung, und zwar im Umgang mit dir selbst und im Umgang mit anderen. Dein Erfolg wird bestimmt von der Einstellung, mit der du mit deinen Kunden umgehst, mit Mitarbeitern, mit deinen Finanzen, mit der Umwelt, mit der Konkurrenz.

Bild: S. Hofschläger/pixelio.de

Gib dir einmal die Zeit, dich hinzusetzen und deine Werte in Bezug auf dein Unternehmen aufzuschreiben. Das ist wichtig, denn an deiner ethischen Einstellung orientiert sich alles im Unternehmen, Normen, Regeln und Verhalten. Deine Werte schaffen Identitätsbewusstsein, Zusammengehörigkeit und unterstützen dich bei deinen Entscheidungen. Sie sind die Vorgaben für den Umgang mit dir selber, mit Menschen (Kunden, Mitarbeiter) und deinem gesellschaftlichen Umfeld und der Umwelt.

Warum Kundenbegeisterung nichts mit Qualität zu tun hat

von Jochen Ulbing

In seinem Buch „Lebensspuren“ schreibt der österreichische Dichter Ernst Ferstl (*1955): „Wer das Feuer der Begeisterung entfachen will, muß vor Überzeugung brennen.“

Das könnte auch direkt aus dem Buch „BeziehungsFlow“ stammen – Begeisterung ist jene Emotion, die dich befähigt, mit voller Motivation und mit vollem Einsatz für deine Kunden aktiv zu werden, gleichzeitig aber auch jene Emotion, die Kunden dazu bewegt, immer wieder zu kommen, dich weiter zu empfehlen und Positives über dich und dein Unternehmen zu erzählen.

Ich habe das in unserem eigenen Unternehmen und in zahlreichen Beratungsprojekten immer wieder erlebt. So oft, dass ich sagen kann: nur ein begeisterter Unternehmer begeistert seine Kunden.

Leider habe ich auch manchmal erlebt, dass Unternehmer ernsthaft versuchten, ihre Kunden mit der Qualität ihrer Dienstleistungen oder Produkte zu beeindrucken. Früher mag das ja funktioniert haben, heute klappt es aber längst nicht mehr. Produkte und Dienstleistungen sind heute allgemein von so guter Qualität, dass es schon schwierig ist, diese überhaupt noch zu steigern.

Gute Qualität, qualifizierte Beratung und freundlicher Umgang mit dem Kunden sind heute die Minimalanforderungen, die der Kunde sowieso erwartet. Bekommt er das, ist er zufrieden; aber in seinem Kopf sieht das dann so aus: „Ich bin nicht unzufrieden“. Und das bewirkt bei ihm gar nichts, schon gar nicht Begeisterung. Es gibt keine sachliche Lösung, die den Kunden langfristig begeistern kann.

Bild: S. Hofschläger/pixelio.de

Was kannst du also tun, um deine Kunden zu begeistern? Du könntest beispielsweise dem System BeziehungsFlow folgen und deine Einzigartigkeit klar und deutlich kommunizieren, eine gute Produkt- und Verkaufsstrategie entwickeln, möglichst viele Informationen über möglichst viele Kunden sammeln und deine Organisation und deine Arbeitsumgebung und – Bedingungen so angenehm wie möglich gestalten.

Wenn du diese Hausaufgaben gemacht hast, wirst du feststellen, dass du viel mehr Freude an deinem Unternehmen und an dem, was du tust, hast. Du bist jetzt von deinem Unternehmen begeistert, es ist einfach wunderbar!

Die richtige Strategie, optimierte Sachfaktoren und deine dadurch bewirkte Begeisterung erzeugen nämlich den Kraftstoff Aktivität für die Beziehung zu deinem Kunden. In deinem Herzen brennt dann ein Feuer, das dich antreibt, die erforderlichen Aktivitäten in Marketing und Verkauf in Angriff zu nehmen und so die Wirkung (Effizienz) deines Unternehmens auf dem Markt zu steigern.

Dann ist Qualität plötzlich nicht mehr der entscheidende Punkt für deinen Kunden, sondern deine Wirkung erzeugt bei ihm Begeisterung. Und begeisterte Kunden kommen wieder, empfehlen dich weiter und machen Mundpropaganda für dich. Schritt für Schritt kannst du jetzt deinen Erfolg mehr und mehr ausbauen, ohne dass du deine Qualität immer weiter steigern musst.

Warum du eine gesunde Portion Realismus brauchst

von Heribert Ulbing

„Wenn wir den Realismus weglassen, verflüchtigt sich alles im luftigen Nichts“, sagte einmal der deutsche Politiker Joschka Fischer (*1948).

Der Realität ins Auge zu schauen, tut manchmal weh. Manchmal macht es auch Angst. Doch es muss sein – weißt du warum?

Ich erzähle dir ein Beispiel aus meiner unternehmerischen Vergangenheit. Es ist schon lange her, ganz am Beginn unseres Unternehmens, aber vergessen habe ich es nie. Wir hatten eine Vision, wie unser Unternehmen in fünf bis zehn Jahren dastehen sollte.

Das war gut so, eine Vision ist die wichtigste Voraussetzung dafür, überhaupt etwas zu unternehmen. Wir waren von unserer Vision so begeistert, dass wir sie schon fast verwirklicht sahen. Wir schwebten nur noch. „Das luftige Nichts“, von dem Joschka Fischer spricht, war uns schon sehr nahe. Denn wir lebten in der Zukunft statt in der Realität.

Was unserem Traum widersprach, ignorierten wir: wir kümmerten uns nicht darum, dass wir zwar viel arbeiteten, aber wenig Umsatz machten. Wir verschlossen die Augen davor, dass unser Vertrieb nicht funktionierte. Mit bürokratischen Details gaben wir uns nur im Notfall ab, denn wir hatten wichtigeres zu tun.

Uns mit den Finanzen zu beschäftigen, vermieden wir so gut es ging, denn das war unangenehm. Wir ignorierten sogar das wachsende Minus auf unserem Bankkonto – bis es sich eines Tages nicht mehr ignorieren ließ. Mit einem ordentlichen Rumms landeten wir aus den Höhen des luftigen Nichts in der harten Realität. Beinahe hätte uns das Verdrängen der Realität unsere Existenz gekostet.

Bild: Alfred Loidl/pixelio.de

Die Verwirklichung der Vision setzt eine gesunde Mischung aus Realismus und Träumerei voraus. Zeit zum Träumen ist, wenn du deine Vision und deine Strategie ausarbeitest. Dazu musst du in Zukunft schauen. Wenn aber deine Vision feststeht und deine Strategie entwickelt ist, ist es Zeit, sich um die Realität zu kümmern.

Und das bedeutet, sich zu fragen: Wo stehe ich als Unternehmer HEUTE? Welche Ressourcen stehen mir TATSÄCHLICH zur Verfügung – finanziell, materiell, Know How etc.? Kenne ich alle Fakten, die ich für ein fokussiertes Vorgehen brauche? Wie sieht die Einnahmen-/Kostensituation HEUTE aus? Habe ich aktuelle Zahlen, mit denen ich das nächste Jahr planen kann? In welchem Zustand ist meine Buchhaltung? Habe ich ein klares Konzept zur Kundengewinnung? Wieviel Zeit verwende ich für die Gewinnung neuer Kunden? Wie sieht die Marktsituation aus?

Keine Panik, wenn du jetzt erkennst, dass du deine Realität doch nicht so gut kennst, wie du gedacht hast. Trage Schritt für Schritt alle Informationen zusammen, die du brauchst und bringe in Ordnung, was in Unordnung ist. Niemand verlangt, dass das von heute auf morgen gehen muss – aber auf die lange Bank solltest du es auch nicht schieben. Denn wenn du deine Realität nicht genau kennst, hast du wenig Raum für deine Ziele. A propos Ziele: plane auch die genau, auf einen klar überschaubaren Zeitraum, z. B. das nächste Jahr oder das nächste Quartal. Wieviele Kunden willst du gewinnen, wieviel Umsatz willst du machen, welchen Plan verfolgst du, um das zu erreichen?

Die Kenntnis deiner Realität hilft dir dabei, dir realistische Ziele zu setzen. Auf der Basis der heutigen Realität lässt sich gut planen, und so kannst du Schritt für Schritt deine Ziele immer besser verwirklichen und dich so nach und nach deiner Vision immer mehr annähern.

Warum effizientes Marketing wirklich kostengünstig sein muss

von Jochen Ulbing

Wer hat nicht den Satz von Rod Tidwell alias Coba Gooding Jr. im  aus dem Film Jerry Maquire – Spiel des Lebens im Gedächtnis: „Führ mich zum Schotter!“ Nichts geringeres erwarten sich die meisten meiner Kunden, die ich im Bereich BeziehungsFlow Marketing betreue. Wichtig ist dabei für die meisten meiner Kunden, dass das Marketing wirklich wenig kosten soll und darf. Aber so ist das eben bei Kleinen und Kleinsten Unternehmen, dem Tischler ums Eck, dem Installateur im Ort und dem Persönlichkeits-Coach, mit Heimbüro/Praxis.


Der Grund warum ich doch viele sehr zufriedene Kunden habe liegt darin begründet, dass kostengünstiges und effektives Marketing möglich ist – mit Hilfe des Systems BeziehungsFlow. Effektives Marketing transportiert die richtigen Produkte und Botschaften zu den richtigen Menschen und das auf eine Art und Weise, die sie verstehen können. Was dieser eine Satz, der möglicherweise bei Dir eine „eh klar“ Reaktion auslöst, im Detail bedeutet werde ich in mehreren Artikeln in diesem Blog versuchen etwas näher zu beleuchten.

marketing

BeziehungsFlow Marketing unterscheidet sich dabei von klassischem Marketing indem die 7 Prinzipien des BeziehungsFlow beachtet werden. Der Prozess wird dabei folgender sein:

  • Einzigartigkeit definieren
  • 3stufige strategische Kommunikation entwickeln (Wahrnehmung der Kundenaspekte, Bewertung, Lösungsangebot)
  • emotionale Nutzenargumente entwickeln
  • Kommunikation aufbereiten, sodass sie für unterschiedliche Persönlichkeitsstrukturen verarbeitbar ist
  • Zielplanung (Welche Ziele verfolge ich)
  • Ergebnisplanung (Welche Ergebnisse muß mein Marketing liefern)
  • Maßnahmenplanung (Welche Maßnahmen brauche ich um zu den Ergebnissen zu kommenen – Vernetzung, Einbindung, Empfehlung)
  • Kontrolle der Effekte

Viele Menschen denken beim Begriff Marketing an so etwas wie Werbung oder Marktkommunikation. Dazu folgende schöne Geschichte aus dem Internet:


Warum Wissen Macht ist

von Heribert Ulbing

„Wissen ist eine überlebenswichtige Voraussetzung, denn eine Investition in Wissen bringt immer Zinsen“, sagt Werner Katzengruber, (*1963), österreichischer Betriebswirtschaftler.

Wieviel Wissen habe ich doch in den Jahren meiner Ausbildung in mich hineingestopft. Vieles davon kann ich heute nicht mehr brauchen, aber einige essentielle Dinge brauche ich dagegen als Unternehmer unbedingt. So kann ich zu Recht sagen, dass mein Wissen Zinsen getragen hat. Als Unternehmer muss ich aber auch andere Dinge wissen als die, die ich in der Schule gelernt habe. Vor allem muss ich etwas über meine Kunden wissen, über die bestehenden wie über die potenziellen.

Sowohl von Deinen bestehenden Kunden, als auch von Deinen potentiellen solltest Du wissen was sie lieben und was nicht. Du solltest die Gründe kennen, WARUM sie etwas kaufen wollen und welche Werte für sie wichtig sind. Du solltest wissen ob Deine KundInnen und potentiellen KundInnen Informationen detailliert brauchen/wollen, oder ob die Überblicksdenker in Deiner Zielgruppe überwiegen, ob sie lieber klaren Prozessen folgen oder sich aus vielen Möglichkeiten die passende aussuchen wollen. Eine weitere gute Information über Deine KundInnen und potentiellen KundInnen ist ob sie mehr daran interessiert sind positive Ziele zu erreichen oder sich von für sie unangenehmen Situationen weg bewegen wollen. Dann wird es Dir leichter Fallen ihnen Deine Marketinginformationen so anzubieten, dass sie damit auch etwas anfangen können. Bedenke immer, dass Marketing letztlich eine Frage der Statistik ist und der Anspruch 100% der potentiellen Kunden emotional zu erreichen schlicht unmöglich ist.

Was du von Deinen KundInnen unbedingt wissen musst, sind die Kontaktdaten: Adresse, Telefonnummer, Emailadresse. So kannst du jederzeit mit ihnen in Kontakt treten und ihn über Neuigkeiten informieren. Für Marketing mit kleinem Budget ist die Emailadresse unverzichtbar: Emails zu schicken kostet nichts außer der Zeit, die du dafür aufwendest.

Bild: Rainer Sturm/pixelio.de

Nett ist es für dich und den Kunden, wenn du auch noch weißt, wann er Geburtstag hat. Dann kannst du gratulieren und dich so dezent in Erinnerung rufen. Er wird sich auch freuen, wenn du ihm ohne zu fragen seinen Lieblingskaffee servierst. Auch wenn du dich nach seiner Familie erkundigst, weil du dich darüber informiert hast, wirst du einen positiven Eindruck machen. Und alle diese Dinge sind wichtig, damit Kunden gerne immer wieder zu dir kommen.

Über deine potenziellen Kunden etwas zu wissen, ist schon schwieriger. Ein Teil deiner Zielgruppe werden Menschen sein, die du schon kennst, mit denen du aber noch keine Geschäfte gemacht hast. Von ihnen kannst du durch freundiches Fragen ganz einfach die Informationen bekommen, die du brauchst. Auch wenn du von anderen Kunden empfohlen wirst, hast du damit meist keine Schwierigkeiten.

Bei fremden Menschen kannst du das nicht tun, und es ist verboten, ungefragt mir ihnen in Kontakt zu treten. Das wird zwar meist nicht geahndet, macht aber einen schlechten Eindruck. Viel besser ist es, mit deiner Positionierung selbstbewusst auf dem Markt aufzutreten – wenn du dich von deinem Mitbewerb klar unterscheidest, werden die Kunden nach und nach von selber den Weg zu dir finden.

Warum ALLE Managementtheorien Recht haben

von Jochen Ulbing

Pierre Augustin Caron de Beaumarchais tat den Ausspruch: „Beweisen zu wollen, daß ich recht habe, hieße zugeben, daß ich unrecht haben kann.“ Ähnlich geht es auch den Vertretern klassischer Management- und Unternehmensführungs-Theorien. Da gibt es jene, die behaupten, dass alles egal ist, hauptsache die Strategie stimmt und die Einzigartigkeit wird nach außen transportiert (=Positionierung). Dann gibt es immer mehr, die behaupten: „Nur die Emotion zählt, die Gefühle der MitarbeiterInnen sind das wichtigste Kapital“. Und es gibt jene, die meinen, dass Führung, Organisation, Prozesse und Kommunikationsinfrastruktur für den Erfolg entscheiden sind. Zum Schluss gibt es auch die Fraktion derer, die sagen: „Alles Mumpitz! Hauptsache es wird gearbeitet, dass es raucht.

Ich habe gemeinsam mit meinen Partnern lange darüber nachgedacht WER denn Recht habe – und wir haben im Laufe der Zeit als Berater auch vieles probiert. Heute weiß ich: ALLE haben Recht. Es geht eben nicht um das exklusive ODER – heute im 21. Jahrhundert zählt das SOWOHL ALSAUCH. Das ist auch der Grund warum der BeziehungsFlow, das System für effiziente Unternehmensführung für kleine Unternehmen so erfolgreich ist.

Es geht letztlich um die richtige Kombination von Strategie (Positionierung, Vision, Mission, Leitbild), Sachfaktoren (Führung, Organisation, Kommunikations- & Informationssysteme), Emotion (Kommunikation, Konfliktlösung, Identifikation, Sinn) und zielgerichteter Aktivität um am Markt Effizienz (=Wirkung) zu erzeugen. Das Modell des BeziehungsFlow sorgt dafür dass Dir das gelingt und Du nichts vergessen kannst, was für den Erfolg wichtig ist.

Eine Strategie ist dann gut, wenn sie die unverwechselbare Einzigartigkeit des Unternehmens und damit die einzigartigen Vorteile für den Kunden transportiert. Eine Strategie ist dann gut wenn sie für SINN sorgt nach AUSSEN wie nach INNEN – und damit die Möglichkeit für Identifikation schafft. Eine Strategie ist dann gut, wenn Sie mit beiden Beinen in der REALITÄT steht (also den sachlichen Möglichkeiten des Unternehmens gerecht wird) und gleichzeitig über die VISION eine Brücke in die Zukunft baut, die für Führung, Management und MitarbeiterInnen inspirierend ist.

Sachfaktoren (Führung, Organisation, Infosysteme) sind dann gut, wenn Sie dafür sorgen, dass die Strategie umgesetzt werden kann. Sie sind dann gut, wenn nicht fehlende Faktoren für Demotivierung sorgen, weil wichtige Arbeit gar nicht oder nur unter großen Behinderungen getan werden kann. Sachfaktoren sind dann gut, wenn Sie unsere Behauptungen in der strategischen Kommunikation beweisen und damit nach INNEN und AUSSEN für Kongruenz sorgen.

Emotionsfaktoren sind dann gut ausgeprägt, wenn sie nicht pure STIMMUNGSMACHE sind, sondern wenn intrinsische Motivation erfolgt durch den SINN in der Strategie des Unternehmens und mittels geeigneter Führungsinstrumente den MitarbeiterInnen immer wieder vermittelt wird, wenn Konflikte nicht lächelnd unter den Teppich gekehrt werden, sonder konstruktiv nach Lösungen und WIN/WIN Situationen gesucht wird (KONSENS statt KOMPROMISS).

Das führt automatisch dazu, dass Dir und allen im Unternehmen die notwendigen Aktivitäten leichter und leichter fallen und es ist praktisch unvermeidlich WIRKUNG am Markt zu erzielen, d.h. die Bedürfnisse der Kunden zu befriedigen und mehr noch zu übertreffen, damit begeisterte KundInnen anzuziehen und diese dazu zu bringen zu kaufen, wieder zu kaufen, Dich weiter zu empfehlen und Ihre Rechnungen halbwegs pünktlich zu bezahlen.

Dabei folgt der BeziehungsFlow in allen Bereich 7 simplen Prinzipien. Die Prinzipien sind dabei Naturgesetze, d.h. unabhängig davon ob wir sie gut finden oder nicht, sie wirken – für uns oder gegen uns.

  1. Das Prinzip der Einzigartigkeit
  2. Das Prinzip des Minimums
  3. Das Prinzip des Optimums
  4. Das Prinzip der emotionalen Entscheidung
  5. Das Prinzip der Erwartung
  6. Das Prinzip Liebe
  7. Das Prinzip Passivität

Viel Erfolg und Spaß dabei!

Warum Arbeit nicht reich macht

von Heribert Ulbing

„Viele fleißige Leute wären reich geworden, wenn sie sich nicht vorher zu Tode gearbeitet hätten“, sagte der deutsche Chemiker und Forscher Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger einmal.

Und tatsächlich ist durch harte Arbeit noch niemand reich geworden, hingegen sind schon viele dadurch krank geworden und – ja, auch gestorben. Ich möchte dir jetzt nicht empfehlen, die Hände in den Schoß zu legen und zu hoffen, dass der Erfolg von alleine kommt, im Gegenteil. Als Unternehmer weiß ich, dass Arbeit für den Erfolg notwendig ist.

Als unser Unternehmen gegründet wurde, setzte ich mich mit meinen Partnern hin und wir  entwickelten eine Strategie und eine klare Positionierung; wir sorgten dafür, dass die Organisation funktionierte und dass wir genügend Informationen über unsere potenziellen Kunden hatten. Wir teilten uns Leadership und Management und führten so das Unternehmen. Über all das freuten wir uns so sehr, dass wir voll motiviert waren. Jetzt brauchten wir nur noch zu arbeiten!

Das taten wir, aber lange Zeit blieb der Erfolg aus. Die Motivation sank. Die Organisation ging uns nur noch auf die Nerven, und wir wussten nicht, was wir mit unseren Informationen über unsere Kunden anfangen sollten. Das Bankkonto wuchs, allerdings mit einem Minus davor.

Schließlich wurde uns klar: wir arbeiteten zwar hart, aber wir taten nicht das richtige. Und schon hatten wir für die Weiterentwicklung des BeziehungsFlow wieder was gelernt: statt ständig hart zu arbeiten, sind zielgerichtete Aktivtäten notwendig, mit denen wir auf die Kunden zugehen. Und das sind…. ja, richtig, aktiver Verkauf, Erbringung unserer Dienstleistungen und Marketing. Alles andere ist zwar dringend, aber nicht wichtig.

Bild: Karin Schmidt/pixelio.de

Das alles gilt auch für dich und dein Unternehmen, egal, ob du alleine arbeitest oder mit Mitarbeitern. Vielleicht glaubst du, dass du kein Geld für Marketing hast oder dass aktiv verkaufen dir nicht liegt. Das stimmt aber nicht. Aktiv verkaufen ist viel leichter, wenn Marketingaktivitäten vorangegangen sind. Und solche gibt es auch für wenig Geld!

Du bist einzigartig – teile das deinem Markt mit. Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr! Stell dein Licht nicht unter den Scheffel, sondern lass es im Gegenteil hell erstrahlen, so dass es die Aufmerksamkeit deiner potenziellen Kunden auf sich zieht. Sammle Informationen über deine Kunden und deine Zielgruppe und nutze sie für zielgerichtete Aktiväten in Marketing und Verkauf. Bald wirst du merken, dass du weniger hart arbeiten musst und dass die Arbeit mehr Freude macht. Schritt für Schritt kannst du jetzt deine Aktivitäten ausbauen und so deinen Erfolg langfristig sichern.

Warum Gefühle für deinen Erfolg wichtig sind

von Jochen Ulbing

Der preussische General und Heeresreformer Carl von Clausewitz (1780 bis 1831) sagte einmal: „Den stärksten Anlaß zum Handeln bekommt der Mensch immer durch Gefühle.“

Du weißt schon Bescheid über emotionale Entscheidungen, die Kraft der Liebe und ähnliches mehr. Weißt du aber auch Bescheid über deine eigenen Gefühle? Wozu, wirst du vielleicht denken, im Geschäftsleben sind Gefühle nicht gefragt. Auch ich habe bis vor einigen Jahren so gedacht. Die Erfahrung hat mich aber gelehrt, dass meine Gefühle sehr viel mit meinem Erfolg zu tun haben.

Wie Clausewitz sagt, kommt der stärkste Antrieb zum Handeln aus den Gefühlen. Ja, Emotion und Motivation sind die Kehrseiten ein und derselben Medaille. Das heißt, dass deine Gefühle entscheidend dafür sind, ob du handelst, wie du handelst und wann du handelst.

Stell dir einfach einmal vor, du hättest vor einer bestimmten Handlung Angst. Wirst du sie trotzdem ausführen? Wirst du sie so lange wie möglich aufschieben? Wirst du gehemmt handeln?
Und jetzt die umgekehrte Sitiuation: Stell dir vor, du freust dich auf eine bestimmte Handlung. Wirst du sie ausführen? Wie schnell wirst du sie ausführen? Wirst du mit Energie und Begeisterung handeln?Gefühlsuhr
Du solltest also immer wieder einmal auf deine „Gefühlsuhr“ schauen. Auf ihr kannst du deine Gefühle finden und analysieren. Wenn du auf die Gefühlsuhr schaust, merkst du zu Beispiel, dass Gelassenheit, Freude, Akzeptanz und Vertrauen zur Liebe führen; ist sie sehr stark, findest du im Kern Extase und Anbetung. Schön, oder?

Dieselben Gefühle gibt es natürlich auch im beruflichen und geschäftlichen Leben. Hier bewirken sie ganz das Gleiche: wenn du deine Arbeit mit Freude und Gelassenheit tust, Vertrauen in deine Fähigkeiten und deine Partner hast und die Umstände deiner Arbeit akzeptierst, führt das zu Optimismus und Liebe – beides gute Voraussetzungen für deinen Erfolg.

Angst hingegen wirkt lähmend; sie kann von leichter Besorgnis bis zur Panik variieren – und in Panik, das hast du schon erlebt, bist du handlungsunfähig. Das heißt, du kannst für dich und dein Unternehmen in dieser Situation nichts tun. Schlechte Voraussetzungen für deinen Erfolg.

Wirf deshalb immer wieder einmal einen Blick auf deine Gefühlsuhr: Wie fühle ich mich jetzt? Was bedeutet das? Wie werde ich auf Grund dieser Gefühle handeln? Wenn dir die Gefühlsuhr sagt, dass die Voraussetzungen schlecht sind, dann warte mit dem Handeln, bis du dich besser fühlst. Sagt sie aber, dass die Voraussetzungen gut sind, dann nichts wie los – Zeit zum Handeln!

Zeit für Gefühle ist also immer. Mach dich Schritt für Schritt mit der Gefühlsuhr vertraut und setze sie immer öfter für deinen Erfolg ein – sowohl im Geschäfts- als auch im Privatleben.

Warum Mut frei macht

von Heribert Ulbing

Der athenische Politiker und Feldherr Perikles (um 500 – 429 v. Chr.) tat den Ausspruch: „Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut.“

Seither ist viel Zeit vergangen, aber der Spruch gilt immer noch. Ich habe ein Erlebnis gehabt, das diesen Satz beweist: Vor vielen Jahren entschloss ich mich zu einem Fallschirmsprung aus 4500 m Höhe im Tandem. Es kostete mich sehr viel Mut, ins Flugzeug zu steigen, und noch mehr, wieder auszusteigen. Doch dann kam die Freiheit: 60 Sekunden freier Fall und das Gefühl absoluter Schwerelosigkeit. Wow! Nie zuvor habe ich mich so frei gefühlt.

Bild: Volker mit EOS 350D am Helm/pixelio.de

Ich bin froh um dieses Erlebnis, denn als Unternehmer habe ich auch oft genug Gelegenheit Mut zu beweisen. Ich kann mich nicht nur hinter der – zugegebenermaßen äußerst wichtigen – Strategie verstecken, sondern ich muss auch die erforderlichen Aktivitäten setzen, diese zu verwirklichen. Und ob du es glaubst oder nicht, dazu gehört oft ganz schön viel Mut.

Denn als Unternehmer muss ich

  • Verantwortung übernehmen
  • Entscheidungen treffen
  • Für etwas stehen und für etwas eintreten
  • Entschlossen handeln
  • Macht und Energie klug einsetzen
  • Frei und verantwortungsbewusst handeln
  • Bereit zu Unabhängigkeit und Autonomie sein
  • Konstruktiv mit meinen Ängsten umgehen.

Du als Unternehmer musst das auch alles, und ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer das manchmal ist, selbst oder gerade dann, wenn man „nur“ sich selbst gegenüber verantwortlich ist. Aber nur, wenn uns das gelingt, bekommen wir die Freiheit, unserer Ziele zu erreichen, unsere Vision zu verwirklichen. Man könnte fast sagen, ohne Mut ist alles nichts.

Diesen Mut musst du jeden Tag wieder neu aufbringen; aber die gute Nachricht: es wird von Tag zu Tag leichter, bis mit der Zeit nur mehr wirklich schwerwiegende Entscheidungen eine Belastung deiner „Mutgrenze“ sind. Du wirst Schritt für Schritt immer mehr Mut bekommen, deine Ideen, deine Vorstellungen, deine Ziele zu verwirklichen und die dafür nötigen Aktivitäten zu setzen und dich so immer mehr befreien.

Warum es gerade auf dich ankommt

von Jochen Ulbing

Christa Schyboll (*1952), die für ihre Aphorimsen berühmte deutsche Lyrikerin und Journalistin, sagte einmal: „Ich teile mit Milliarden von Menschen die Erde, aber mit niemandem meine Einzigartigkeit.“

Manchmal, wenn ich morgens in den Spiegel schaue, kommt mir der Gedanke, dass das, was ich da sehe, auf der ganzen Welt nur ein einziges Mal vorhanden ist – und das gilt nicht nur für mein Aussehen, sondern auch für das, was meine Persönlichkeit ausmacht. Und das ist bei dir ganz genauso.

Oft sind wir aber auf diese Einzigartigkeit nicht etwa stolz, sondern wir vergleichen uns mit anderen und wollen so sein wie …. . Und weil uns das (natürlich) nicht gelingt, sind wir frustriert und unzufrieden mit uns selbst.

Aber Einzigartigkeit ist etwas Kostbares. Alles, was dich ausmacht, gibt es nur ein einziges Mal; es ist Zeit, endlich einmal stolz darauf zu sein.

Die Einzigartigkeit deiner Person macht auch deine Arbeit einzigartig. So unverwechselbar wie du selber ist der Stempel, den du auf Grund deiner Persönlichkeit allem, was du tust, aufprägst. Niemand könnte das, was du tust, so tun wie du. Und Einzigartigkeit, das weißt du ja schon, gibt Menschen einen guten Grund, gerade zu dir zu kommen und deine Kunden zu werden.

Bild: Jürgen Acker/pixelio.de

Gönne dir einfach einmal ein paar Stunden Zeit mit dir und deiner Einzartigkeit allein. Denke darüber nach, was das ist, was dich und deine Arbeit so unverwechselbar macht. Das kann die Einstellung sein, mit der du an die Dinge herangehst, oder die Art, wie du mit deinen Kunden umgehst. Wenn du deine Mission kennst, dann weißt du auch, was gerade du für die Menschen tun möchtest und tun kannst. Frage dich einmal, warum du das willst und wie du es am besten tun kannst.

So einzigartig wie du ist aber auch deine Vision. Niemand kann sie in gleicher Weise haben. Dieses Bild, das du dir für deine Zukunft ausmalst, hat Farben, die nur du verwendest, Formen, die nur du formen kannst, den Duft, den nur du wahrnehmen kannst, eine Vorstellung, die nur du erreichen kannst. Zusammengenommen machen diese Dinge deine Arbeit, deine Dienstleistung, alles was du tust so einzigartig wie du selber bist.

Nun geht es noch darum, diese Einzigartigkeit in Worten auszudrücken. Das ist nicht so einfach wie es hier klingt, aber unbedingt notwendig, wenn du deine Einzigartigkeit für den Erfolg nutzen willst. Wenn außer dir niemand um deine Einzigartigkeit weiß, hat auch niemand einen besonderen Grund, zu dir zu kommen. Im BeziehungsFlow nennen wir das Positionierung. Du kannst dich als Unternehmen positionieren, aber auch als Person innerhalb eines Unternehmens. Wofür stehst du? Was sind die Dinge, wegen der Menschen dich um Rat fragen, weil nur du sie so gut kannst? Was ist es, warum sie zu dir kommen, weil nur du so bist?

Das zu erforschen und daraus ein Positionierungsstatement, also eine leicht verständliche, prägnante Aussage zu treffen, kann ein weiterer wichtiger Schritt zu deinem Erfolg sein. Wenn du dazu Hilfe brauchst, zögere nicht, sie dir zu holen. Denn du, gerade du, verdienst es, dass Menschen zu dir kommen, weil du „DU“ bist.